dritte und vierte Woche in Afrika

10Aug2013

MOLUENI!

Hoffe es geht euch allen gut! Mir geht es wie immer WUNDERBAR :D

schon wieder zwei Wochen vorbei.. Die Zeit hier unten im Süden geht so schnell vorbei :(

In der dritten Woche hatten wir wie gewöhnlich wieder von Montag bis Freitag Coaching. Die Kinder gewöhnen sich langsam an uns und wir uns langsam an ihnen. Es ist schwierig den Kindern beizubringen, dass sie sich nicht gegenseitig schlagen dürfen und dass ein freundlicher Umgangston herrschen sollte. Denn die Kinder in Süd Afrika sind es sich gewöhnt geschlagen zu werden, auch in der Schule! Und um dann unsere Grenzen den Kindern zu zeigen, ohne sie zu schlagen, ist dann schwierig. Wir lassen sie somit also Liegenstütze und andere Kraftübungen tun, damit sie merken dass wir mit etwas nicht einverstanden sind. Es kommt nicht bei jedem gut an, aber ein paar Erfolgserlebnisse hatten wir schon damit :) Mittwoch Abend dann ging es mit meiner schweizer Freundin ab in die Küche um die Schokoladen Mouse zu machen für den 1. August. Da sie hier in unserer afrikanischen Küche keinen Mixer kennen mussten wir die Sahne und den Eischnee von Hand zubereiten. Somit standen wir also 2 Stunden in der Küche um für 45 Personen Schokoladen Mouse zu kochen. Am nächsten Tag, als wir vom Coachen zurückkamen, ging es wieder ab in die Küche um die Älplermagerone zu kochen. Als Vergleich zu Hause brauche ich dafür ½ Stunde und hier in Südafrika brauchten wir 3 Stunden!!!! Eine ganze Arbeit, die dann aber beim Essen vergessen ging. Freitag Abend ging es dann Ausessen, da einer von unsere Gruppe uns verlassen musste. Es ging zum Boardwalk in ein amerikanisches Restaurant. Danach zum Bowlen und ich wurde 3.!!!! (Eine ganze Leistung!) Samstag morgen ging es um 9 dann ab zum Bunge Jump! Ich realisierte im Auto noch gar nicht dass ich in 2 Stunden von der höchsten Bunge Brücke springen würde. Als ich dann aber am Abgrund stand, dachte ich mir was ich um Himmels willen am machen war!  Ich sprang in die Tiefe und es war (im nachhinein) ein unglaubliches Gefühl! Man springt in die Tiefe und ich hatte das Gefühl, dass die letzten Sekunden meines Lebens gleich vorbei sein würden. Nach gefühlten Stunden (in der Realität 5 Minuten) holte mich dann einer von der Bunge Truppe wieder hoch. Ich war so froh oben wieder auf normalen Boden zu stehen!!! Bei der Zurückfahrt waren alle müde und schliefen. Zuhause angekommen, ging es dann aber ab ans Essen und dann in den Ausgang :)) Sonntag konnten wir dann endlich nach 3 Wochen ausschlafen. Am Tag ging es mit meinen zwei holländischen Freundinnen zum Strand und Shopping Mal um Souvenirs zu kaufen.

 

Die vierte Woche begann wieder normal. Montag und Dienstag wieder normales Coachen gehabt und Mittwoch auch. Nur mit der Ausnahme dass Mittwoch während wir am Coachen waren eine Gruppe von 30 Gangstern vorbei lief, mit Waffen. Paar Minuten später hörten wir dann ein paar Strassen weiter Schüsse.. In diesem Moment wurde man abrupt wieder in die Realität zurück geworfen. Den ganzen Tag hatte man ein mulmiges Gefühl im Bauch.

Donnerstag wurde das Coachen abgesagt, da es hier regnete. Wir gingen alle zusammen wie eine grosse Familie zum Kino und schauten und „Ich einfach unverbesserlich 2“ an. Am Abend ging es zu einem Fussballspiel und danach in eine Bar. Freitag war ein gemütlicher Tag zuhause. Einige fuhren weg, da es ein freies Wochenend ist. 10 blieben hier, worunter ich. Wir machten eine Sleepovernight im Wohnzimmer und schauten uns Filme an :)

Heute sind ich und meine schweizer Freundin an Strand gegangen um wieder zu Surfen. Es war TOLL ich konnte nun sehr oft und sehr lange auf dem Brett stehen :))

 

Nur noch eine Woche bleibt mir hier in Südafrika...

Ihr könnt mir gerne schreiben wenn ihr wollt ;)

 

Liebe grüsse! :)

Eine weitere Woche in Süd Afrika

29Juli2013

Eine weitere wundervolle Woche ist vorbei im sonnigen aber auch kalten Süd Afrika.

 

Montag und Dienstag haben wir 6 weitere Schulen kennengelernt. Die Kinder sind (wieder) so süss und voller Freude. Sie umarmen uns springen auf uns drauf und stellen ganz viele Fragen. Während dessen berühren die anderen Kinder unsere Hände und unser Haar und sind so erstaunt, dass sie so weich sind und hell.. Mittwoch, Donnerstag und Freitag ging es dann weiter mit den Schulen in denen wir schon mal waren. Das neue Coaching Programm für Hockey kam bei den (meisten) Kindern gut an.

Freitagabend ging es dann ins Nelson Mandela Stadion um den Rugby Match zu schauen. Es spielten die Kings (eine Rugby-Gruppe aus P.E.) gegen die Lions (eine Rugby-Gruppe aus Johannesburg). Es ging bei diesem Spiel um einen Abstieg und Aufstieg. Das Stadion war gut gefüllt und die Atmosphäre war bombastisch! Auch wenn ich nichts, aber auch rein GAR nichts verstanden habe vom Spiel, war es ein einmaliges Ereignis, speziell da ich das erste mal in einem Stadium war. Die Kings verloren zwar, was uns aber nicht davon abhielt in der Sportbar in unserer Nähe weiter zu feiern. Am Samstagmorgen ging es dann auf die Safari im Addo-Park und einen Privatpark. Wir kamen um 10 Uhr an. Die erste Safari begann und dauerte 3 Stunden im Addo Park, ein Park in der Nähe von P.E. Der Addo-Park ist bekannt für die grosse Anzahl Elefanten. Wir sahen aber auch Zebras, Giraffen und Pumbas :) Nach einer göttlichen Lunch-Pause ging es dann weiter im Privat-Park. Wir sassen zu 9 in einem offenen Jeep. Der Fahrer sagte uns, dass wir all unser Essen, dass wir dabei hatte, essen mussten, da sonst die Elefanten zu uns in den Jeep kommen würden. Das Problem war nur, dass wir bei der Lunch-Pause in einem Tante-Emma Laden jenste Kuchen etc. gekauft hatten da es so billig war und da es sehr gut aus sah! Wir mussten also in 10 Minuten zu 9 alles essen..

 Zuerst ging es auf eine Nachmittag Safari, wir sahen Löwen, Elefanten etc. etc. Nach einer Kaffe-pause ging es 2 h weiter. Dann gab es bei einem riesigen Lagerfeuer Abendessen. Ich hatte inzwischen 2 T-shirts, 3 Pullover, eine Jacke, ein Poncho und 2 Decken um mich, da es sooooo kalt war im offenen Jeep. Nachdem Abend-Essen ging es auf eine Nachtsafari. Wir sassen im Jeep, als über den Funkspruch die Nachricht kam, dass die Löwen sich herumschlichen. Wir fuhren also zu den Löwen. Wir waren 5 Meter von ihnen entfernt und konnten sie beobachten. Dann plötzlich sprang der Motor von unserem Jeep nicht mehr an. Wir waren also Seelenallein, 5 Meter von den Löwen entfernt, irgendwo im nirgendwo! Der Fahrer versuchte über den Funkspruch jemanden zu erreichen, aber NIEMAND antwortete!! Auch auf den S.O.S –Ruf via Lichter antwortete niemand! Wir mussten also dem Löwen mit einem Scheinwerfer in die Augen scheinen, damit er den Fahrer nicht sehen konnte, da er aussteigen musste und den Wagen anschieben musste. Und jedes mal wenn jemand redete, schaute der Löwe auf. Im nachhinein eine sehr lustige Geschichte, aber glaubt mir wenn man in einem offenen Jeep, 5 Meter von einem Löwen entfernt sitzt macht man sich in die Hosen!... (Der Motor sprang nach 10 Minuten wieder an wir konnten also wieder weiter fahren) Am Abend kamen wir dann bei unserer Unterkunft an, ein super luxuriöses Haus mit elektrischen erwärm bare Matratzen. Am nächsten Morgen um 7 Uhr ging es dann auf die Morgen-Safari. Wir sahen wieder die Löwen und waren nur 3 Meter von ihnen entfernt! Es war einfach unfassbar! (und nein der Motor ist nicht wieder abgestorben) Nach 2 Stunden Morgen-Safari gab es dann ein göttliches Frühstück mit Speck, Bohnen und was alles dazu gehört. Um 11 waren wir dann wieder zurück in P.E. Da der Tag erst begonnen hatte, hatten wir uns dazu entschieden zum Lion-Park zu gehen, da man dort kleine Löwen streicheln konnte. Wir riefen also ein Taxi, um zum Lion-Park zu gehen. Dort angekommen, merkten wir, dass es eine Safari war.. Wir gingen also auf eine Safari mit einem Taxi ! ^^ Bei den kleinen Baby-Löwen abgekommen, sagte man uns, dass wir sie nicht streicheln konnten, da sie noch zu jung waren. Eine Safari mit einem Taxi für nichts....

 

Ihr seht ich habe vieles erlebt..

 

nächste Woche hört ihr wieder von mir!!!

Erste Woche in Süd Afrika

21Juli2013

Hallo zeme, hallo allemaal!

Damit alle wissen was ich hier in Afrika alles erlebe, habe ich diesen Blog erstellt:D

Und damit alle verstehen was ich erlebt habe (Familie und Freunde) schreibe ich auf Hochdeutsch ;) und ja es werden viele Rechtschreibfehler zu finden sein, aber die Schule ist fertig... (tschuldigung Frau Margelist).

Die erste Woche ist vorbei.. ich habe vieles erlebt, aber ich fange mal von Anfang an.

Samstag nachmittag bin ich in Port Elizabeth angekommen.  Es war ein langer und harter Flug! In Paris hatte ich nur 1h Zeit um umzusteigen. Ich wusste nicht wohin und bin somit einer Frau gefolgt die scheinbar auch nach Johannisburg musste. Wir mussten in einen Bustransfer, dann durch eine Sicherheitskontrolle, dann in eine U-Bahn, dann wieder durch eine Sicherheitskontrolle und dann musste ich das gaaaanze Gate entlang rennen um bei meinem Flug anzukommen. Die Leute waren schon am einsteigen und ich hatte es somit in der letzten Minute noch gekriegt den Flug zu bekommen. Endlich im Flugzeug angekommen, bekam ich einen Fensterplatz.. es war ein super modernes Flugzeug mit Touchtv.. aber da mein Touchtv nicht funktionierte, musste ich schlafen. Nach 9 ½ Stunden Flug war ich endlich angekommen in Johannisburg. Ich traf mich dort mit den ersten 3 Freiwilligern. Nach 4 Stunden Wartezeit und 1 ½ Stunden Flug trafen wir in Port Elizabeth ein. Dort holten uns zwei der Organisation ab.

Beim Haus angekommen wurde erst alles ausgepackt. Ich schlafe in einem 10er Zimmer mit 9 anderen Girls ;). Die Unterkunft ist ein Grundstück mit 4 Häusern 1 Swimmingpool und eine grosse Wiese. Keine 4-Sterne Unterkunft aber für 5 Wochen ein schönes neues Zuhause. Die anderen Freiwilliger sind hauptsächlich aus England. Es hat aber auch zwei Mädchen aus Deutschland, ein Mädchen und Junge aus der französischen-Schweiz, ein Junge aus der deutsch-Schweiz, ein Mädchen aus Kanada, zwei Jungs aus Amerika, und 5 Mädchen aus Holland. Ich kann mich also mit ziemlich jedem verständigen. Alle sind super nett und voll auf motiviert um den Kindern in Süd Afrika Sportstunden zu geben.

Sonntag waren wir im Boardwalk, eine Art Einkaufzentrum unter freiem Himmel. Es sah etwas Efteling mässig aus. (Nederlanders jullie weten wat ik bedoel ;)) Montag und Dienstag bekamen wir Coaching-Stunden, wie wir mit den Kindern in Südafrika umgehen müssen. Wir spielten Spiele und hatten Sportstunden in den verschiedenen Sportarten. Wir bekamen dann eine Rückmeldung von den Sport Koordinatoren. Dienstag Nachmittag gingen wir dann auf eine Tour durch die Townships, sodass wir uns ein Bild machen konnten, was uns erwarten wird. Und war schlimm. Man sieht Armut oft im Fernsehen oder in den Zeitungen, aber wenn man so etwas mal in echt sieht, wirkt dies viel anders. Es spielten 3 Jährige Kinder auf den Strassen mit Müll und die älteren Leute sassen draussen vor ihren „Häusern“. Die Häuser in den Townships bestehen aus 5 Blechwänden, welche eine Raum von 4 oder 6 m2 umschliessen. Nach dieser Erfahrung denkt man viel anders über Armut. Mittwoch begann dann das Coaching. Ich coachte Hockey, da man Volleyball in Südafrika nicht wirklich kennt. Wir fuhren also in die Schulen in den Townships wo man uns schon sehnsüchtig erwartete. Wir bekamen eine Gruppe von 20 Schülern. In den Schulen in Afrika herrscht Unifrompflicht. Das bedeutet alle Schüler trugen eine Schuluniform. Jedoch war diese bei jeden zerissen oder zu klein etc. Da die Kinder kaum Englisch verstanden mussten wir mit Händen und Füssen erklären was Hockey ist und welche Übungen sie machen mussten. In der zweiten Schule bekamen wir eine Gruppe von 10 Schülern. Diese waren jedoch nicht so motoviert da sie im Alter von 15-17 waren und somit in der Pubertät waren. (Ja, das gibt es auch in Südafrika!) Die letzte Schule hatte uns abgesagt, da sie alle Schüler nach hause geschickt hatten (Und NEIN, nicht weil einige Schüler einen Maturstreich gemacht hatten). Donnerstag war Mandela Tag. Das heisst Mandela hatte Geburtstag und in den Schulen herrschte Feierlaune. In eine der Schulen sangen die Kinder und Lehrpersonen für uns und wir tanzten alle zusammen. Dieses Schule war eine der ärmsten in unsere Gegend. Die Kindern hatten teils keine Schuhe und mussten somit Barfuss Hockey spielen. Sobald das Eis etwas gebrochen war zwischen den Kindern und uns, kamen sie in Scharen zu uns. Sie hielten unsere Hände fest umarmten uns und berührten unser Haar und unsere Haut, da sie fast nie in Kontakt mit „weissen“ Leuten kommen. Als die Sportlektion dann um war, wollten Sie uns gar nicht gehen lassen.

Freitag hatten wir dann nur eine Schule da uns die zweite wieder abgesagt hatte.

Freitag abend war die ganze Gruppe auf einer Booze-Cruise-Tour( Eine Bartour organisiert von einem Hockeyteam in der Gegend) Das Thema BRIGHT and TIGHT wurde von den männlichen Freiwilligern sehr ernst genommen!!  Samstagmorgen ging es dann auf nach Jeffrey’s Bay, eine Bucht in der Nähe von Port Elizabeth, welche berühmt für das Surfing ist. Die Aussicht dort war einfach unbeschreiblich! Sonntag (Heute) gingen wir dann Surfen. Ich konnte ziemlich lange uns ziemlich oft auf dem Surfboard stehen! :) Jetzt am Abend sitzen wir alle im Wohnzimmer und schauen uns einen Film an. :D

 

Wie ihr seht, es geht mit super hier unten im Süden!

Ich freue mich aber auf jede Rückmeldung!

 

Ihr hört bald wieder von mir!

 

Bald geht es los

21Juli2013

Dies ist der erste Eintrag in meinem neuen Blog. In Zukunft werde ich hier über meine Erlebnisse im Ausland berichten.